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Die Palawan-Völker sind vom Hungertod bedroht!

© Dario Novellino

Die ehemals autarken indigenen Völker auf der philippinischen Insel Palawan sind vom Hungertod bedroht, nachdem Beamte ihre nachhaltigen Anbaumethoden im Namen des „Naturschutzes“ verboten haben.

Die Völker der Batak, Tagbanua und Palawan leben vom Wanderfeldbau, den sie seit Tausenden von Jahren „uma“ nennen. Mit dieser nachhaltigen Form der Landwirtschaft schützen und verwalten sie die Wälder und die biologische Vielfalt, für die Palawan berühmt ist.

Dennoch haben die Behörden dieses Jahr Indigene schikaniert, festgenommen und inhaftiert. Grund dafür war das Verbrennen von Brachflächen, für das sie indigene Völker zu Unrecht der Waldzerstörung bezichtigen. Jedoch gehen die eigentlichen Ursachen der Waldzerstörung auf Palawan – lukratives Palmöl und Bergbau – ungebrochen weiter.

In den 1990er Jahren hat eine Kampagne von Survival dazu beigetragen, ähnlich barbarische Einschränkungen zu stoppen. Wir sind zuversichtlich, dass wir es wieder schaffen können – aber nur mit Ihrer Hilfe! Sie können eine bereits vorgeschriebene E-Mail versenden oder – noch besser – Ihre eigene Botschaft mit unserem Text als Inspiration schreiben!



An: Gouverneur Alvarez und städtische Bürgermeister

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Sehr geehrter Gouverneur Alvarez, sehr geehrte städtische Bürgermeister,

ich bin sehr besorgt, dass indigenen Völkern auf Palawan die Ausübung ihres nachhaltigen Wanderfeldbaus im Namen des „Naturschutzes“ untersagt wird. Sie werden schikaniert, festgenommen und unrechtmäßig inhaftiert, weil sie ihre Brachflächen verbrennen. Ich fürchte, dass dies zu Hunger und Nahrungsmittelknappheit unter diesen autarken Völkern führen wird.

Ich fordere Sie auf, umgehend alle Einschränkungen für indigene Völker in der Ausübung des Wanderfeldbaus aufzuheben. Sie sind auf „uma“ angewiesen, um ihre Familien zu ernähren und er ist zudem von zentraler Bedeutung für ihre Lebensweise.

Mit freundlichen Grüßen

Dear Governor Alvarez and Municipal Mayors,

I am extremely alarmed that tribal peoples in Palawan are being stopped from practicing their sustainable swidden farming in the name of “conservation.” They have been harassed, arrested and detained without warrant for burning their fallow lands. I fear that this will lead to hunger and food shortages among these self-sufficient tribes.

I urge you to immediately lift any restrictions on indigenous people practicing shifting cultivation. They rely on ‘uma’ to feed their families and it is central to their way of life.

Yours sincerely,