© Kate Eshelby /Survival

Auf der nächsten Konferenz der Biodiversitätskonvention (CBD) werden sich die Staats- und Regierungschef*innen wahrscheinlich auf einen Plan einigen, der vorsieht, bis 2030 30 % der Fläche der Erde in „Naturschutzgebiete“ umzuwandeln.

Große Naturschutz-NGOs behaupten, dass dies den Klimawandel abschwächen, den Verlust von Wildtieren verringern, die biologische Vielfalt verbessern und so unsere Umwelt retten wird. Das ist nicht nur falsch – es ist gefährlich.

Schutzgebiete werden unseren Planeten nicht retten. Im Gegenteil, sie werden das menschliche Leid vergrößern und die Zerstörung der Gebiete, die sie zu schützen vorgeben, beschleunigen. Überall auf der Welt haben Schutzgebiete bereits zu Landraub und zur Vertreibung von Millionen von Indigenen und lokalen Bewohner*innen geführt, die am wenigsten für die Umweltzerstörung verantwortlich sind und sie am ehesten verhindern können. Der beste Weg, unseren Planeten zu retten, ist die Anerkennung der Landrechte der indigenen Völker.

Dieses 30 %-Ziel ist auch eine gefährliche Ablenkung. Dieses Projekt lenkt die Aufmerksamkeit von den wirklichen Ursachen des Verlusts der biologischen Vielfalt und des Klimawandels ab, von den wirklichen Problemen, die angegangen werden müssen: Ausbeutung der natürlichen Ressourcen aus Profitgründen und wachsender Überkonsum, angetrieben durch den globalen Norden.

Es wird der größte Landraub der Geschichte sein und Hunderte Millionen Menschen in landlose Armut stürzen.

Hilf uns, die große grüne Lüge zu stoppen. Bitte schreibe an die Verantwortlichen der UN, Europas und Deutschlands, die das Schicksal von Millionen von Menschen in ihren Händen halten.

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