Zwei Anthropologen behaupten, dass Regierungen ihre Verantwortung verletzen, wenn sie den Kontakt mit abgeschieden lebenden indigenen Völkern nicht erlauben. Diese Aussage bedroht und torpediert jüngste Fortschritte im Bereich der Rechte indigener Völker, die über Generationen mühsam erwirkt wurden. Die Position ist selbstsüchtig, destruktiv und schönt zudem Daten, um die eigene These zu untermauern.

© J. Pessoa

Im Leitartikel der Fachzeitschrift Science vom 5. Juni 2015 zeigen die US-amerikanischen Akademiker Robert Walker und Kim Hill, wie die erste Kontaktaufnahme mit isolierten Völkern im Amazonasgebiet zu einem massiven Abfall der Bevölkerungsanzahl führt. Trotz dieser Tatsache behaupten sie, dass es „eine Verletzung der Verantwortung der Regierung“ sei, „autorisierte und gut geplante Kontakte zu verweigern“. Die Fachzeitschrift – die bereits oft das Bild des „Brutalen Wilden“ bediente – lehnte es ab, die kritischen Kommentare abzudrucken, die als Reaktion auf den Leitartikel aufkamen.

Bereits früher verfolgte Brasilien eine Politik, die Walker und Hill nun vorschlagen. Die Regierung Brasiliens initiierte den Kontakt mit Amazonas-Indigenen im lauten Getöse darüber, dass es gelte, das Amazonasgebiet zu „öffnen“. Im Zuge dieser Politik wurden die Ressourcen des Amazonasgebietes zwischen 1960 und 1980 ausgebeutet. Ziel der Regierung war es damals, die indigene Bevölkerung zu „befrieden“, sodass sie keinen Widerstand gegen den Raub ihres Landes leisten würde. Antonio Cotrim, einer der Mitarbeiter an vorderster Front, äußerte sich zu dieser Aktion insofern, als dass er es nicht mehr ertragen könne, als „Totengräber“ der Ureinwohner zu agieren, mit denen er sich angefreundet hatte. Apoena Meirelles, einer der führenden Experten im Themenfeld indigener Völker erklärte: „Die Völker haben den ersten Schritt auf einem langen Weg in den Ruin, den Hunger und die Prostitution getan. Ich würde lieber noch heute dabei sterben, für ihr Recht auf ihr Land und ihr Recht zu leben zu kämpfen, als sie morgen zu Bettlern reduziert zu sehen.“

Von „Befriedung“ zu Schutz

Die Institution, die in Brasilien mit den Angelegenheiten indigener Völker betraut ist, FUNAI, beschäftigte schon immer Angestellte, denen die indigene Bevölkerung sehr am Herzen lag. In den späten 1980er Jahren hatten sie die Strategie weg von einer Strategie der „Befriedung“ hin zu einer menschenwürdigen Vorgehensweise geändert, die in erster Linie den Versuch unternahm, indigene Gebiete vor einer Invasion zu schützen.

Walker und Hill wollen diesen Prozess nun rückgängig machen. Sie behaupten, dass ein „gut organisierter Plan“ und der Zugang zu medizinischem Personal alles sei, was es brauche, um den Kontakt mit Indigenen zu einer „Erfolgsgeschichte“ zu machen. Aber das ist nicht wahr: Die brasilianische Regierung hatte jede Menge Pläne als Indigene in Scharen starben und es gibt zahlreiche weitere Fälle, in denen medizinisches Personal den Tod nicht verhindern konnte und auch noch immer nicht verhindern kann.

Sydney Possuelo, einer der früheren Vorsitzenden von FUNAI, organisierte Dutzende von Kontaktexpeditionen über mehr als 40 Jahre und hat unendlich mehr Erfahrung als jeder Anthropologe. Vor Kurzem berichtete er erneut von seinen Erfahrungen mit dem Volk der Arara: „Ich glaubte, dass es möglich sei, Kontakt ohne Schmerzen oder Tote herzustellen, ich organisierte so eine der am besten ausgerüsteten Expeditionen, die FUNAI jemals hatte. Ich bereitete alles vor … Ich konzipierte ein System mit medizinischem Fach- und Pflegepersonal. Ich stattete alle mit Medikamenten aus, um die Epidemien zu bekämpfen, die immer folgen. Ich hatte Fahrzeuge, einen Helikopter, Funkgeräte und erfahrenes Personal. Ich dachte mir: ‚Ich lasse keinen indigenen Menschen sterben.’ Und der Kontakt wurde hergestellt, die Krankheiten kamen und die Indigenen starben.”

Walker und Hill versuchen ihre Position mit der verdrehten Behauptung zu legitimieren, dass es „unwahrscheinlich“ sei, dass isoliert lebende Völker „überlebensfähig“ seien. Ihnen zufolge machten „geringe demografische Variabilität und Inzucht“ ihr Verschwinden „in naher Zukunft sehr wahrscheinlich“. Hill geht in einem anderen Artikel noch weiter, in dem er schreibt, dass „fast mit Sicherheit viele isolierte Gruppen im 20. Jahrhundert ausstarben, ohne jemals Kontakt herzustellen“. Das ist sehr seltsam: Tatsächlich gibt es viele unkontaktierte Völker – viel mehr als die doppelte Anzahl, die von den Autoren geschätzt wird. Und die, in deren Land man nicht bereits eingedrungen ist, erscheinen ausnahmslos robust und gesund. Es gibt keinerlei Beweise dafür, dass viele ausgestorben sind, ohne dass äußere Einflüsse involviert waren.

Unkontaktierte Indigene im Amazonasgebiet machen ihren Standpunkt deutlich
Unkontaktierte Indigene im Amazonasgebiet machen ihren Standpunkt deutlich
© G. Miranda/FUNAI/Survival

Indigene Völker sind einer großen Bedrohung ausgesetzt. Diese besteht in Krankheiten und Gewalt, die durch den Einfall in ihre Gebiete erst dorthin eingeschleppt werden. Wenn sie in Ruhe gelassen werden, scheinen sie genauso „lebensfähig“ zu sein, wie alle anderen auch.

Der Mythos einer Erholung vom Bevölkerungsabfall

Außerdem behaupten die Anthropologen, dass „sich überlebende indigene Völker nach dem friedlichen Kontakt schnell vom Rückgang ihrer Bevölkerungsanzahl erholen würden“. Das Stichwort hierbei ist „überlebend“. Völker, die den Kontakt nicht überleben, erholen sich keineswegs. Es gibt einige bekannte Fälle von verbliebenen Völkern, die durch den Kontakt auf ein Dutzend oder weniger Angehörige reduziert wurden und für die es keine Möglichkeit zur Erholung gibt. Ohne Zweifel gibt es zahllose andere Fälle, die für immer unbekannt bleiben werden, quasi dem Schredder der Geschichte übergeben. Zudem gibt es viele Beispiele, welche die Aussagen der Anthropologen direkt widerlegen. In diesen Fällen blieb die Bevölkerungsanzahl weit unter dem durchschnittlichen Niveau vor der Kontaktaufnahme, auch wenn westliche Medizin und Medikamente verfügbar waren. So gibt es in Australien noch immer nur halb so viele Aborigines wie vor der Kontaktaufnahme.

Der von den Anthropologen erwähnte „Bevölkerungsabfall“ – der dann ihrer Meinung nach direkt durch den „Wiederaufschwung” abgemildert wird – ist natürlich nur ein Euphemismus für den Tod und das – vermeidbare – Leid, wie es Millionen Indigenen seit Kolumbus widerfahren ist.

Wenn wie beispielsweise in Nordamerika die Bevölkerung wieder wächst, sind Probleme wie ein erbärmlicher Gesundheitszustand, früher Tod, Alkohol- und Drogenmissbrauch, Selbstmord und viele weitere Aspekte nur schwer als ein Anreiz dafür zu sehen, unsere eigene, spezifische Vorstellung einer menschlichen Gesellschaft zu begrüßen.

Dennoch halten Walker und Hill es für „unwahrscheinlich“, dass Völker „die Isolation wählen würden, wenn sie alle Informationen hätten (beispielsweise wenn sie sich darüber bewusst wären, dass Kontakt nicht zu Massakern und Versklavung führen würde)“. Dieses übermenschliche (unmenschliche?) Vorherwissen ist eine der am wenigsten vertretbaren Behauptungen: Die „vollständige Information“ besteht eben nicht aus Massaker und Sklaverei. Der Hauptgrund für den Tod von kürzlich kontaktierten Völkern sind Krankheiten, gefolgt von Gewalt und Landraub, der in katastrophaler sozialer Desintegration endet. Dies wird sowohl in vielen Reservaten von amerikanischen Ureinwohnern, als auch bei den Guarani in Brasilien auf tragische Art und Weise deutlich. Dort wurde der bis heute jüngste bekannte Selbstmord von einem neunjährigen Mädchen begangen.

Welches Volk würde die Isolation aufgeben, wenn es zuvor Pine Ridge oder den Fall der Guarani betrachten könnte und wenn es wüsste, dass viele seine Kinder infolge der Kontaktaufnahme sterben würden? Es gibt zahlreiche kontaktierte Völker, die genau wissen, was durch den Kontakt geschieht und die reagieren, indem sie ihre abgeschieden lebenden Verwandten vor dem Kontakt schützen. Ein Kaxinawá-Indigener, Valmir, berichtete vor Kurzem: „Es gibt viele unkontaktierte Gruppen in der Nähe. Wir beschützen ihr Land und bleiben fern, so dass sie angenehm leben können.”

Ein Awá-Mann, Wamaxua, sagte: Als ich im Wald lebte, hatte ich ein gutes Leben. Wenn ich heute unkontaktierten Awá im Wald begegne, werde ich sagen: ‘Geht nicht weg! Bleibt im Wald … Es gibt draußen nichts für euch.’” Unkontaktierte Awá werden nicht nur von ihren Verwandten beschützt, sondern auch von den Guajajara-Indigenen.

Die Tatsache, dass es auch Fälle gibt, in denen sich kürzlich kontaktierte Indigene in noch größere Isolation zurückgezogen haben, strafen die These von Walker und Hill ebenfalls Lügen. Die tatsächlichen Fakten führen nur zu einer einzigen möglichen menschlichen Politik: Und zwar die Invasion in das Land der Indigenen zu beenden und sie nicht auch noch mit Kontaktexpeditionen weiter voranzutreiben.

Jede Behauptung, dass dies eine unrealistische Hoffnung sei oder dass es keine Ressourcen gäbe, um das Territorium der Indigenen zu schützen, muss gut fundiert zurückgewiesen werden. Das Geld dafür ist vorhanden. Milliarden von Dollar werden jedes Jahr aus dem Land gesaugt, aber das Budget der brasilianischen Indianerschutzbehörde ist unbedeutend klein, wobei ein Großteil davon in der Verwaltung versickert. Sowohl indigene Organisationen als auch FUNAIs beste Mitarbeitende vor Ort werden Gelder vorenthalten, die benötigt werden, um das Land zu beschützen. Dies geschieht aus dem einfachen Grund, als dass viele Angehörige des kontrollierenden Establishments von diesem Diebstahl profitieren wollen.

Dieselben Mitglieder des Establishments werden von internationalen Firmen, Banken sowie Entwicklungs- und Naturschutzorganisationen gefördert und unterstützt. In anderen Worten sind „Wir“ es, die sich ein Stück vom Kuchen schnappen wollen, der uns überhaupt nie gehörte.

Die Menschen, die ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit achselzuckend als unvermeidbar abtun, werden Teil der Aufrechterhaltung dieses Zustands. Walkers und Hills Annahme spielt direkt denen zu, die das Land der Indigenen stehlen wollen. Außerdem verstehen die beiden nicht, wie die Menschenrechte funktionieren. Alle großen Fortschritte, von Anti-Sklaverei zu Anti-Apartheid, von der Gleichheit aller Menschen zur Gleichheit der Geschlechter, waren gerade deshalb erfolgreich, weil sie einen fest verwurzelten Status quo herausgefordert haben und begannen, ihn zu überwinden.

Vor 200 Jahren sahen sich progressive Menschen mit der Wahl konfrontiert, Sklaverei entweder als unausweichlich zu akzeptieren, aber die Behandlung der Sklaven zu verbessern oder die Sklaverei zu bekämpfen, um sie komplett zu beenden. Die gleiche Situation haben wir nun hier: Entweder wir bringen unkontaktierte Völker wissentlich in die industrialisierte Welt – ob es uns gefällt oder auch nicht – in der Hoffnung, dass nicht zu viele in diesem Prozess sterben. Oder wir ob helfen ihnen, ihr angestammtes Land zu beschützen, welches ihnen ohnehin gehören sollte und ihnen erlaubt, über ihre eigene Zukunft zu entscheiden.

Jakarewyj Awá (links), kontaktiert im Dezember 2014, befindet sich nun in einem kritischem Gesundheitszustand, trotz des gut ausgerüsteten medizinischen Personal vor Ort.
Jakarewyj Awá (links), kontaktiert im Dezember 2014, befindet sich nun in einem kritischem Gesundheitszustand, trotz des gut ausgerüsteten medizinischen Personal vor Ort.

© Survival International, 2015

Die Bedeutung von Landrechten

Die Rechte indigener Völker haben sich weiterentwickelt. Noch vor 50 Jahren konnten Farmer ungestraft davonkommen, wenn sie vor Gericht aussagten, dass sie keine Ahnung davon hatten, dass es falsch sei, Indigene zu töten. Das zurzeit wichtigste Rechtsprinzip ist, dass nichts auf indigenem Land unternommen werden darf, ohne die freie, vorherige und informierte Zustimmung der indigenen Eigentümer. Walker und Hill zeigen sich von diesen rechtlichen Details aber unbeeindruckt. Ihr Artikel verweist an einer einzigen Stelle auf „Eingeborenenrechte“, erklärt aber weder, worum es sich bei diesen Rechten handelt, noch erwähnt er den wichtigsten Faktor für das Überleben der indigenen Bevölkerung – Landrechte.

Sie mögen vielleicht sagen, dass die Gesetze nur selten angewendet werden, aber das ist noch lange kein Grund, sie aufzugeben. Es ist an der Zeit, dass die industrialisierte Gesellschaft und Unternehmen anfangen, sich an die Normen der Vereinten Nationen und „Corporate Social Responsibility“-Politiken zu halten. Sie müssen damit aufhören, in Pläne und Programme zu investieren, die nicht die notwendige Zustimmung derjenigen haben, deren Land sie zerstören, gerade dann, wenn das Land den bedrohtesten Menschen auf dem Planeten gehört.

Außerdem gibt es zahlreiche Fälle, in denen die Durchsetzung dieser Rechte erfolgreich war: Erst vor kurzer Zeit wies Brasilien Holzfäller aus dem Gebiet der Awá aus. Goldgräber wurden des Landes der Yanomami verwiesen. Ein Unternehmen wurde davon abgehalten, in den Wäldern der Mashco Piro in Peru zu arbeiten. Viele weitere Fälle würden sich finden lassen. Das Land von unkontaktierten Völkern wird an einigen Orten geschützt – zumindest bis jetzt.

Den Raub indigenen Landes zu stoppen ist nicht nur der Schlüssel dazu, die Vernichtung der indigenen Bevölkerung Südamerikas zu beenden, sondern auch entscheidend für den Schutz des Amazonasgebietes selbst. Der einfachste und bei Weitem günstigste Weg, den Regenwald zu retten, besteht darin, dafür zu sorgen, dass so viel Land wie möglich in den Händen der indigenen Bevölkerung bleibt. Dies hat nichts mit der Lehnstuhl-Ideologie des „Edlen Wilden“ zu tun, es ist vielmehr eine simple Tatsache, die sich ganz einfach durch den Blick auf ein Satellitenbild belegen lässt.

Satellitenbilder zeigen den Amazonas-Regenwald, der von indigenen Territorien geschützt wird.
Satellitenbilder zeigen den Amazonas-Regenwald, der von indigenen Territorien geschützt wird.

© Google Earth

Unkontaktierte Indigene würden gut daran tun, denen gegenüber skeptisch zu bleiben, die sie studieren wollen, gerade dann, wenn es sich um Anthropologen handelt, die nicht dafür bekannt sind, getreue Anhänger der Rechte indigener Völker zu sein.

1978 war Kim Hill als junger Angestellter des US-amerikanischen Friedenscorps tätig. Er war gerade erst in Paraguay eingetroffen, einem Land, welches bereits ein Vierteljahrhundertlang von einer Militärdiktatur beherrscht wurde. Er bestritt, dass die Aché-Indigenen Opfer eines Völkermordes geworden seien, obwohl Experten dies bereits seit Jahren bestätigten. Die Situation – entgegnete Hill schlagfertig – sei „viel komplexer“. Wie undurchsichtig Hills Gedankengang auch sein mag, seine Leugnung des Völkermordes diente definitiv den Vereinigten Staaten von Amerika: Es ermöglichte den USA, den Diktator Paraguays weiterhin zu unterstützen. USAID konnte so das neue Gesetz von Präsident Carter umgehen, welches die USA davon abhalten sollte, Regierungen zu unterstützen, die sich der Verletzung der Menschenrechte schuldig gemacht hatten. Aufgrund der Leugnung des Völkermordes an den Aché durch amerikanische „Experten“, konnten sowohl die Entwicklungshilfe durch das Friedenscorps als auch der US-amerikanischen Regierung fortgeführt werden – ebenso wie das mörderische Regime.

Hill hat Recht, wenn er sagt, dass die ganze Geschichte mehr als komplex ist. Das darf aber nicht bedeuten, dass die Realität auf den Kopf gestellt wird, besonders dann nicht, wenn die Vernichtung von ganzen Bevölkerungsgruppen auf dem Spiel steht.

Das Überleben der indigenen Bevölkerung hängt davon ab, ob ihr Land geschützt wird. Dies ist besonders für diejenigen lebensnotwendig, die sich dazu entscheiden, den Kontakt zu vermeiden. Es ist aber auch für diejenigen relevant, die ihn bewusst suchen (und es existiert keine ernsthafte Meinung die besagt, dass sie von der Kontaktaufnahme abgehalten werden sollen).

Es ist erst einige Jahre her, dass Berichte von der Existenz unkontaktierter Menschen noch als Falschmeldung bezeichnet wurden. Nun kann ihre Existenz nicht mehr bestritten werden. Es ist offensichtlich, dass wir Dinge wissen, die sie nicht wissen. Dennoch wissen sie ebenfalls Dinge, die wir wiederum nicht wissen. Sie stehen für die größte Vielfalt der Menschheit und künden vom universellen menschlichen Genie, die Umwelt verständnisvoll zu verändern, um das Leben zu verbessern. Sie alle sind Menschen, die sich durch ihre Einzigartigkeit auszeichnen.

Vielleicht sind sie ein verlorener Fall und wir können uns einfach nicht damit abfinden, dass es Menschen gibt, die sich für einen anderen Weg als den unseren entschieden haben. Menschen, die unsere Werte nicht teilen und die uns nicht reicher machen, es sei denn, wir rauben ihnen ihr Land. Vielleicht müssen wir sie wirklich zerstören. Andererseits: Einige denken, dass sie es wert sind, für sie zu kämpfen.

© Stephen Corry 2015

Stephen Corry ist der Direktor von Survival International, der globalen Bewegung für die Rechte indigener Bevölkerung.

Dieser Artikel wurde erstmals in gekürzter Version in Truthout.org veröffentlicht. Übersetzt aus dem Englischen von Sebastian Engelmann.

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