Unterdrückung der Jumma verurteilt

Einige bekannte Bangladescher haben nach einer Erkundungsreise „tiefe Besorgnis“ für die Jumma der Chittagong Hill Tracts ausgedrückt.

Die Gruppe aus Akademikern, Schriftstellern, Journalisten, Entwicklungshelfern, Politikern und Aktivisten bestätigt „neue Ängste“ bei den Jumma, die durch die zunehmende Unterdrückung verursacht werden. Verhaftungen und Folterungen nahmen nach Ausrufung des Notstandes im Januar 2007 zu.

Das Untersuchungsteam fand Beweise für Folterungen, politische Unterdrückung und religiöse Verfolgung. Weiterhin wurde wiederholt über Einschüchterungen und Vertreibung der Jumma durch bengalische Siedler berichtet, die häufig durch Behörden unterstützt wurden.

Der Bericht fordert die Regierung auf die Besiedelung der Chittagong Hill Tracts zu stoppen und die Festlegungen des Friedensabkommens aus dem Jahr 1997 einzuhalten. Im Bericht steht: „Die Jumma sind Menschen, deren Rechte respektiert werden müssen.“

Die elf Jumma Stämme sind seit der Unabhängigkeit im Jahr 1971 immer wieder Mord, Folter und anderen Menschenrechtsverletzungen durch das bangladeschische Militär ausgesetzt. Die Regierung hat tausende Bengalen auf dem Land der Jumma angesiedelt.

Survivals Direktor Stephen Corry begrüßte die Aufforderungen des Untersuchungsteams und sagte heute: „Survival ist erfreut, dass die bekannten Bangladescher Mut zeigen und die tragische Situation der Jumma an die Öffentlichkeit tragen. Für die Regierung in Bangladesch ist es an der Zeit zuzuhören und die Jumma in Frieden auf ihrem Land leben zu lassen.“

Für weitere Informationen kontaktieren Sie Survival unter 030-72293108 oder unter [email protected]