Dem letzten Überlebenden eines unbekannten Amazonas-Volkes wird mehr Land zugesprochen, um sein Überleben zu sichern.

Es ist nur sehr wenig bekannt über diesen von der Außenwelt abgeschieden lebenden Indigenen. Er lebt zurückgezogen in einem Stück Wald, umgeben von Viehzuchtfarmen und Sojaplantagen.

Man glaubt, dass er der letzte Überlebende seines Stammes ist.

Seine Angehörigen wurden mit großer Wahrscheinlichkeit getötet oder starben an Krankheiten, die Bäuer*innen, Holzfäller*innen und Kolonist*innen während der letzten 40 Jahre in den Staat von Rondônia eingeschleppt haben, den Wald zerstörten und dabei Stammesvölker von ihrem Land vertrieben oder gar umgebrachten.

Der Indigene ist bekannt unter dem Spitznamen “der Mann im Loch”, weil er mehrere Meter tiefe Löcher mit Stacheln am Boden gräbt, um Beute zu fangen.

Er hat auch ein Loch in die Mitte einer kleinen Hütte gegraben, in dem er seine wenigen Besitztümer aufbewahrt, und sich vor annähernden Fremden versteckt.

In der Vergangenheit widersetzte er sich den Versuchen von Behörden, mit ihm Kontakt aufzunehmen.

Um ihn zu schützen, hat FUNAI, die Regierungsabteilung für Angelegenheiten der Indigenen, beschlossen, das indigene Gebiet Tanaru zu erweitern, nachdem bekannt wurde, dass der Mann kleine Gärten und Fallgruben außerhalb des bisher rechtlich geschützten Gebietes anlegt.

Diese Maßnahme wird dazu beitragen, sicherzustellen, dass “der Mann im Loch” weiterhin ungestört bleibt, wie es offenbar sein Wunsch ist, und ist im Einklang mit dem Grundsatz von FUNAI, mit bisher unkontaktierten Indigenen nicht in Kontakt zu treten, sofern ihr Überleben nicht in Gefahr ist.