© Genilson Guajajara


Protest
Indigene Rechte in Gefahr: Olimpio Guajajara und Alessandra Munduruku in Berlin
Montag, 5. September ab 11:30


Ort: Direkt vor dem Brandenburger Tor auf dem Pariser Platz
Sprachen: Portugiesisch mit Übersetzung ins Deutsche

Indigene Menschenrechts- und Umweltverteidiger*innen stehen im Zentrum der zunehmenden Konflikte um die weltweite Ausbeutung von Rohstoffen. Obwohl indigene Gemeinschaften nur rund 6 % der Weltbevölkerung ausmachen, treffen sie mehr als ein Drittel aller tödlichen Angriffe auf Umwelt- und Menschenrechtsverteidiger*innen. Zwei der bekanntesten dieser indigenen Aktivist*innen reisen derzeit durch Europa und zählen während ihres Berlin-Aufenthalts auf euch: Olimpio Guajajara und Alessandra Munduruku möchten ihren Besuch in Berlin für einen gemeinsamem Protest nutzen und auf die besonders bedrohliche Lage für indigene Völker in Brasilien hinweisen. Gewaltsame Übergriffe bis hin zu skrupellosen Morden, wie der Fall von Paulo Paulino Guajajara, zeigen nicht nur, dass die Sicherheitslage immer brisanter wird, sondern auch, dass die brasilianischen Behörden seit Jahren keine wirksamen Maßnahmen umsetzen. Setzt ein Zeichen für #StopBrazilsGenocide.

 

Diskussionsveranstaltung
Olimpio Guajajara: Ein Wächter Amazoniens berichtet
Mittwoch, 7. September 2022, 18 bis 20 Uhr

Ort: Robert-Havemann-Saal, Greifswalder Str. 4, 10405 Berlin
Sprachen: Portugiesisch mit Übersetzung ins Englische

Olimpio Guajajara berichtet über seinen unermüdlichen Einsatz für die "Wächter*innen des Waldes in Brasilien und den Kampf gegen Abholzung und für die Rechte indigener Völker. Die Aufnahme der Veranstaltung findest du hier.

 

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