Regierung nimmt Buschleute Jäger ins Visier

Laut First People of the Kalahari, einer Menschenrechtsorganisation der Buschleute, wurden sechs Buschmänner wegen Jagens im Umsiedlungslager New Xade verhaftet.

Die neuesten Verhaftungen erhöhen die Zahl der Buschmänner, die seit dem historischen Gerichtsurteil im letzten Jahr wegen Jagens verhaftet wurden, auf mindestens achtundvierzig. Die meisten wurden seit Juni diesen Jahres verhaftet.

Der oberste Gerichtshof Botswanas urteilte im Dezember, dass die Gana und Gwi zu unrecht 2002 von ihrem Land in der Zentral Kalahari vertrieben worden waren. Die Regierung habe zudem das Gesetz gebrochen, indem sie sich weigerte den Buschleuten Jagdlizenzen auszustellen.

Die Regierung stellte nicht nur keine Jagdlizenzen aus, sondern weigerte sich auch, sich um Transportmöglichkeiten für die Rückkehr der Buschleute zu kümmern. Sie lässt die Buschleute ihr Wasserloch nicht benutzen und verweigert ihnen die Mitnahme ihrers kleinen Viehbestandes in das Reservat.

Survivals Direktor Stephen Corry sagte heute: “Die andauernde Drangsalierungskampagne gegen die Buschleute Jäger ist in den letzten Monaten plötzlich eskaliert. Es ist ein offensichtlicher Versuch der Regierung, die Buschleute von der Rückkehr nach Hause abzuhalten. Es scheint bereist beschlossene Sache zu sein, das Urteil des Obersten Gerichtshofes nicht umzusetzen.

 

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