Die Javari Valley Indianer sterben

Im Javari Valley im brasilianischen Amazonasgebiet starben im Dezember acht Indianer, darunter auch fünf Kinder. Die lokale Indigenen-Organisation CIVAJA gibt der Regierung die Schuld für die Todesfälle, da diese es nicht geschafft habe, indianische Gemeinschaften ausreichende medizinische Versorgung zur Verfügung zu stellen.

Eines der Kinder, das im Alter von sechs Jahren starb, musste zwei Tage auf ein Boot warten, um nach Atalaia gebracht zu werden um ärztlich behandelt zu werden. Das indigene Gesundheitszentrum der Stadt kann 35 Personen aufnehmen. Im Moment befinden sich 150 Menschen in der Klinik.

Die Indianer des Javari Valleys warnten letztes Jahr, dass in ihrer Gemeinschaft immer mehr Menschen an Malaria und Hepatitis erkranken. Die Krankheiten sind nicht mehr kontrollierbar und die isoliert lebenden Stämme in dieser Gegend in großer Gefahr.

Das Javari Valley ist das zweitgrößte indigene Gebiet in Brasilien. Etwa 3000 Indigene sind dort zu Hause, darunter die Kanamari, Kulina, Marubo, Matsés, Matis, Korubo and Tsohom Djapá Stämme.

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