Das Auswärtige Amt der USA verurteilt die enge Auslegung des Gerichtsurteils im Falle der Buschleute

Das Auswärtige Amt der USA hat diesen Monat einen Bericht über die Menschenrechtssituation in Botswana veröffentlicht. Darin wird kritisiert, dass die botswanische Regierung das Gerichtsurteil des Obersten Gerichtes im Falle der Buschleute „zu eng auslegt“. Diese Haltung der Regierung verhindert die Rückkehr vieler Buschleute in ihr angestammtes Land. Die Buschleute wurden gezwungen ihr Land zu verlassen.

Der Bericht gibt an, dass die botswanische Regierung weiterhin das Urteil sehr eng ausgelegt wird, obwohl das Oberste Gericht im Dezember 2006 den meisten der San Buschleute erlaubte in den Zentral Kalahari Wildpark (CKGR), aus dem sie ausgesiedelt wurden, zurückzukehren.

Der Bericht zeigt außerdem, dass die meisten Buschleute, denen erlaubt wurde in das Reservat zurückzukehren, dies bis jetzt noch nicht gemacht haben. Der Grund dafür ist das Fehlen von Wasser. Im Jahr 2005 schoss die Polizei Gummigeschosse auf die Buschleute, die versuchten Nahrung und Wasser zu ihren Verwandten ins Reservat zu bringen.

Lesen Sie den ganzen Bericht des Auswärtigen Amtes (auf Englisch).

 

Für mehr Informationen kontaktieren Sie bitte Laura Engel unter 03072293108 oder per E-Mail an [email protected]