Bilder der unkontaktierten indigenen Gruppe sorgen für allgemeine Empörung

Die in der letzten Woche veröffentlichten Luftaufnahmen der unkontaktierten Gruppe, die in der Nähe der peruanischen Grenze in Brasilien lebt, sorgten für allgemeine Empörung. Mehr als 1300 Menschen schrieben Briefe an die peruanische Regierung und verlangten, dass diese der illegalen Abholzung ein Ende setzen soll.

Die einzigartigen Bilder waren letzte Woche weltweit auf den Titelblättern der Zeitungen zu sehen. Mindestens ein weiteres indigenes Volk, dass in dieser Gegend lebt, soll über die Grenze Peru nach Brasilien geflohen sein, um der illegalen Abholzung zu entkommen, die ihre Wälder und damit ihr Zuhause zerstört.

Nach der Veröffentlichung der Bilder, versprach die peruanische Regierung, sich um die Angelegenheit zu kümmern. Der peruanische Präsident Alan Garcia hatte zuvor die Existenz unkontaktierter indigener Gruppen angezweifelt.

Survival International setzt sich für die Rechte von geschätzten 15 unkontaktierten indigenen Gruppen in Peru ein, die sowohl durch die Suche nach Öl als auch durch die Abholzung ihrer Wälder bedroht werden.

Stephen Corry, Direktor von Survival, sagte heute: „Die Aufnahmen haben die Menschen berührt. Die Botschaft des unkontaktierten Volkes, das mit seinen Pfeilen auf das Flugzeug zielt, hätte nicht deutlicher sein können – sie wollen in Frieden gelassen werden. Die Menschen haben das verstanden und wollen das dieser Wunsch respektiert wird.“

Hier können Sie sich Survival’s Kurzfilm „unkontaktierte indigene Völker“ (auf Englisch) ansehen

 

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