West-Papuaner plädieren vor den Vereinten Nationen für Buschmänner

Eine Delegation aus West-Papua hat bei ihrem Besuch der UN-Kommission für Menschenrechte ein Plädoyer gehalten als Ausdruck ihrer Solidarität mit den Gana und Gwi Buschmännern und ihren Nachbarn, den Bakgalagadi, die von der Regierung Botswanas aus ihrer Heimat im Zentralkalahari-Wildreservat vertrieben wurden.

Der Delegierte West-Papuas, Nicodemus Yomaki, stellte vor der Kommission fest, dass „die Regierung Botswanas die grundlegendsten Rechte der Gana und Gwi-Buschmänner und der Bakgalagadi verletzt hat, nämlich das Recht auf gemeinschaftlichen Besitz ihres Landes und das Recht darauf, so zu leben, wie sie es wünschen." Er verglich diese Verletzungen der Menschenrechte mit der Unterdrückung der West-Papuaner durch die indonesische Regierung.

Die Delegation besuchte Genf um gegen die Gräueltaten und die brutale Unterdrückung zu protestieren, die die indonesische Regierung gegen die indigenen West-Papuaner ausübt. Sie appellierte an die Menschenrechtskommission dieser Angelegenheit nachzugehen, nachdem eine neuere Untersuchung der juristischen Fakultät der Universität Yale zu dem Schluss kam, dass es ernstzunehmende Hinweise darauf gibt, dass die Handlungsweise Indonesiens möglicherweise einen Genozid darstellt.

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