Der britische Observer entschuldigt sich für "Ente"

Die britische Zeitung "The Observer", dessen irreführender Artikel über die Veröffentlichung von Fotos unkontaktierter Indianer durch Survival zu falschen Darstellungen führte, hat jetzt eingestanden, dass die Story "fehlerhaft, irreführend (und) verzerrt" war.

Der Autor des Artikels, Observer World Affairs Editor Peter Beaumont, hatte anfänglich gedroht Survival wegen der Anschuldigungen, dass sein Artikel zu den Falschmeldungen geführt hatte, zu verklagen.

Nachdem die Zeitung ablehnt hatte, einen Wideruf des Artikels abzudrucken, hatte Survival bei der britischen Pressekommission Beschwerde eingereicht. Nach der Untersuchung forderte die Kommission den "Observer" auf, sich zu entschuldigen.

Die Zeitung druckte daraufhin eine Entschuldigung ab, in der sie auch die Foto, die mit der Pressemitteilung von Survival veröffentlicht worden waren, als stichhaltig und gültig titulieren.

Survival Internationals Director Stephen Corry sagte heute: "Der ursprüngliche Artikel im Observer war schädigend. Erstens, weil er vorgab, dass wir Leute in die Irre führen wollen und zweitens, weil er von den Gegnern der Rechte der indigenen Völker dazu benutzt wurde, die Fotos als gefälscht darzustellen."

"Darüber hinaus hatte sich die Zeitung anfänglich nicht nur gewehrt sich zu entschuldigen, sondern der Autor des Artikel drohte sogar mit einer Klage gegen Survival!"

" Survival besitzt den Ruf genau und korrekt über die Probleme der indigenen Völker zu berichten; darin liegt unsere Stärke. Diesen Ruf werden wir bis zum äußersten verteidigen und wir freuen uns, dass der "Observer" schließlich seinen Fehler eingestanden hat."

Lesen Sie hier den Artikel des Observers vom 22. Juni 2008

Lesen Sie hier den Artikel des Observers vom 31. August 2008

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte Laura Engel von Survival International per Telefon 0049 (0)30 72293108 oder per Mail [email protected]