Drei Dutzend Buschmänner harren im Reservat aus

12 Januar 2006

Diese Seite wurde 2006 erstellt und enthält möglicherweise Formulierungen, die wir heute nicht mehr verwenden würden.

In der Buschmann-Siedlung Metsiamenong im Zentral Kalahari Wildreservat, Botswana, leben etwa drei Dutzend Menschen seit September fast ausschließlich von Melonen und Wasser. Die Gemeinschaft, in der etwa 15 Kinder leben, weigert sich ihr angestammtes Land zu verlassen – trotz Drohungen und Einschüchterungen durch die bewaffneten Beamten.

Mit der Absicht die Buschmänner zum Verlassen des Reservates zu bewegen, hat die botswanische Regierung ihnen das Jagen und Sammeln verboten und ihre Ziegen entfernt. Die Buschmänner sind seither vom Hungertod bedroht.

Das gesamte Wildreservat ist nun schon seit über vier Monaten abgeriegelt. Eine Frau ist bereits an Hunger und Durst gestorben. Die Regenfälle der letzten Zeit haben es den Buschmänern etwas erleichtert zu überleben, aber ihre ihre Nahrungsversorgung bleibt weiterhin kritisch.

Einer Gruppe von Buschmännern von außerhalb des Reservates wurde es neulich gestattet, für kurze Zeit für eine Beerdigung nach Hause zu gehen. Sie haben berichtet, dass die Leute im Reservat verängstigt und hungrig, aber dennoch entschlossen sind auf ihrem Land zu bleiben.


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