Vergewaltigung und Folter in den Chittagong Hill Tracts

Die Gewalt gegen Angehörige des Jumma-Stammes aus Bangladesch geht weiter. Am 12. Juli wurde ein Jumma Ladenbesitzer von der Armee in Mahalchari festgenommen. Er wurde schwer geschlagen und gefoltert, zudem wurden ihm Elektroschocks gegeben. Das Militär behält nach wie vor eine starke Präsenz in der Region bei, wobei es de facto Militärrecht ausübt. Dies geschieht zum Trotz der Friedensvereinbarung von 1997, welche die Regierung verpflichtete alle nicht- dauerhaften Armee-Lager abzubauen.

Gewalt von Bengali Siedlern, die von der Regierung und der Armee finanziert und unterstützt werden gegen die Jumma ist außerdem ein Problem. Eine Frau des Marma- Stammes wurde am 30. Juni von mehreren Siedlern vergewaltigt. Mindestens fünf weitere Vergewaltigungen durch Siedler wurden dieses Jahr angezeigt. Viele weitere geschehen, ohne dass es zu einer Anzeige kommt.

Um einen Brief zur Unterstützung der Jumma zu schreiben klicken Sie bitte hier (Englisch)