Internationale Experten besuchen die Nukak

Ein Team von internationalen Experten besucht heute den nomadischen Stamm der Nukak, die aus ihrer Waldheimat geflüchtet sind nachdem der kolumbianische Drogenkrieg sie eingeholt hat.

Die Nukak leben mittlerweile in einem Lager im Wald, in dem sie vor sechs Wochen von der Regierung untergebracht wurden. Viele von ihnen leiden an Unterernährung, haben chronischen Durchfall, Grippe und Atemwegsinfektionen, und finden nicht genug ihrer Nahrung, die wild im Wald wächst.

Von einer Population von 1.200 Nukak vor gerade einmal zwanzig Jahren leben heute nur mehr knapp 500.

Das Expertenteam ist Teil einer internationalen, von Kolumbiens nationaler indianischer Organisation (ONIC) organisierten, Mission zur Erforschung der Situation indigener Völker in Kolumbien, die vom Drogenkrieg betroffen sind.

Für weitere Informationen über ONIC's internationale Mission klicken Sie bitte hier (Spanisch).