Jummas von Armee und Polizei festgenommen und gefoltert

In den Chittagong Hill Tracts in Bangladesch, haben Armee und Polizei diesen Monat mindestens neun Stammesoberhäupte der Jumma festgenommen,  nachdem sie zuvor Schußwaffen in ihren Häusern deponiert hatten. Einige der Gefangenen wurden zudem gefoltert.

Im Januar wurde in Bangladesch der Ausnahmezustand ausgerufen. Beobachter haben verlauten lassen, dass Armee und Polizei diesen Zustand als Vorwand nutzen könnten, um die militärische Unterdrückung in den Chittagong Hill Tracts auszuweiten.

Survival hat an die Regierung von Bangladesch geschrieben und sie dazu gedrängt sicherzustellen, dass die Vorfälle auf das Genaueste untersucht und die Verantwortlichen vor die Justiz gebracht werden.

„Jumma“ ist der gemeinsame Name der elf Stämme des Chittagong Hill Tracts. Während der letzten 50 Jahre wurden Hunderttausende bengalische Siedler auf ihr Land umgesiedelt. Die Jummas sind seit langen wiederholt Opfer von Wellen der Gewalt seitens der bangladeschischen Armee geworden.

Um einen Brief zur Unterstützung der Jumma zu schreiben klicken sie hier.