Gewalt in den Chittagong Hill Tracts

Zahlreiche Gemeinschaften der Jumma, der Stammesvölker der Chittagong Hill Tracts in Bangladesch, sind von bengalischen Siedlern angegriffen worden. Am 26. und 27. August attackierten die Siedler, mit stiller Unterstützung von Soldaten, Jumma-Dörfer im Khagrachari Bergdistrikt. Dabei wurden Binod Bihari Khisha und der acht Monate alte Chikku Chakma getötet, Frauen des Dorfes vergewaltigt, viele weitere verletzt, Häuser niedergebrannt, und hunderte von Menschen obdachlos zurückgelassen.

'Jumma' ist der Sammelname für die elf Stämme der Chittagong Hill Tracts. Die Jumma-Stämme mit insgesamt 600.000 Angehörigen sind die ursprünglichen Bewohner der Region und unterscheiden sich ethnisch,  kulturell, und sprachlich von der übrigen Bevölkerung von Bangladesch. In der Vergangenheit hat die Regierung von Bangladesch die Chittagong Hill Tracts als unbewohntes Land angesehen, auf das sie arme bengalische Siedler überführen könne. Vor etwa 50 Jahren waren die Jumma noch die einzigen Bewohner der Region, heutzutage hingegen ist ihre Zahl von der der Siedler weit übertroffen. Zusätzlich zum Verlust ihres Landes leiden sie seit Jahrzehnten unter derVerfolgung durch Siedler und Militär. Im Jahre 1997 wurde ein Friedensabkommen unterzeichnet, welches diesen Konflikt beenden sollte, doch die Regierung verweigerte die Umsetzung der meisten der Bestimmungen.


Was Sie tun können, um den Jumma-Völkern zu helfen.

Mehr Informationen erhalten Sie von Survival Deutschland; per Tel.: ++49 (0)30 29002372 oder per Email: [email protected]

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