Menschenrechtskommission in West Papua aktiv

Derzeit untersucht die nationale Kommission für Menschenrechte in Indonesien Menschenrechtsverletzungen und Gewalttaten in West Papua.

Die Untersuchung beschäftigt sich mit Gewalttaten, die in den Jahren zwischen 1963 und 2002 begangen wurden. Die Ergebnisse werden noch in diesem Monat bei einem Treffen präsentiert.

Berichten zu Folge sind die Nachforschungen der Kommission im Büro des Justizministeriums in Jakarta auf Widerstand gestoßen. Dieses ist anderer Ansicht als die Kommission, was die vergangenen Menschenrechtsverletzungen angeht.

„Was das Justizministerium will, sind legal erhobene Fakten und stichfeste Beweise, nicht nur Erzählungen und Vermutungen“, sagte ein Sprecher der Ministeriums. „Menschen können dies und das sagen, aber wo sind die Beweise dafür?“

Die Menschen in West Papua waren über 45 Jahre lang Opfer von Menschenrechtsverletzungen, die durch das indonesische Militär und die Polizei verübt wurden. Diejenigen, die gegen diese Unmenschlichkeiten protestierten und ihnen die Stirn boten, wurden regelmäßig gefoltert und getötet.