Indianerin vom neuen Präsidenten zur Ministerin gekürt

Eine Frau der Aché Indianer, die von dem neuen Präsidenten zur Ministerin für indigene Angelegenheiten ernannt wurde, ist diesen Monat vereidigt worden.

Margarita Mbywangi wurde im traditionellen Zuhause im Wald der Aché geboren, aber sie wurde von Siedlern gefangengenommen, als sie vier Jahre alt war. Man verkaufte sie an ein Arbeitslager. Seit dern 50ern haben viele Aché ihr Land verloren. Sie wurden ermordet oder gefangen genommen als Landbesitzer oder Kolonialherren in ihr Land eindrungen.

Mbywangi ist die erste Indigene, die zur Ministerin für indigene Angelegenheiten ernannt wurde. Für sie haben die Recht der Indianer in Paraguay absoluten Vorrang.

Unter den Indianervölkern in Paraguay sind wohl die Ayoreo-Totobiegosode am meisten gefährdet. Einige von ihnen leben unkontaktiert. Ihr Land wird in hoher Geschwindigkeit zerstört hauptsächlich von Viehzüchtern.