Zweihundert Ogiek sind obdachlos und hungrig

Im Auftrag der Regierung hat die Polizei Häuser der Ogiek in Brand gesteckt, die Ernte vernichtet und Terror unter der Bevölkerung verbreitet. EIne Kirche ist jetzt die Zufluchtstätte für zweihundert Ogiek aus der Enoosupukia Region. Die Menschen sind dort ohne Wasser oder Essen, denn wenn sie die Kirche verlassen riskieren sie erneut Opfer der Gewalt der Polizei zu werden. Die Furcht vor akutem Hunger und Krankheiten ist berechtigt.

Erst vor vier Wochen hat die Regierung alle Landbesitzurkunden im Mau Wald für ungültig erklärt und angekündigt über 100.000 Menschen aus der Region zu vertreiben. Obwohl ein kenianisches Gericht den zeitweiligen Stopp der Vertreibungen verfügte, wird dieser Beschluss von den Behörden ignoriert.

Der Anführer der Ogiek Organisation "Ogiek Welfare Council" hat anonyme Morddrohungen erhalten – wahrscheinlich von Firmen oder Individuen, die versuchen, sich Ogiek Land anzueignen.

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