Hoffnungsschimmer für unkontaktiertes Volk

Einem brasilianischen Unternehmen wurde unlängst die Genehmigung entzogen, im Gebiet, dass von einer bislang isoliert von der Mehrheitsbevölkerung lebenden indigenen Gruppe bewohnt wird, zu nutzen. Grund hierfür war die massive Zerstörung dieses Gebietes.

Die Entscheidung wurde vom Nationalen Umweltrat Paraguays, CONAM, am gestrigen Tag bekannt gegeben, nachdem Satellitenphotos die Zerstörung des Geländes sichtbar machten. Weiterhin ausschlaggebend für diesen Beschluss war sowohl die allgemeine Verurteilung eines solchen Vorgehens in Paraguay, als auch das zunehmende Interesse der Medien, sowie hunderte von Protestschreiben der Survival Aktivisten an die Regierung Paraguays.

Ob jedoch diese Verfügung die Zerstörung tatsächlich beenden wird, muss sich erst noch zeigen, besonders im Hinblick auf den Umstand, dass erst kürzlich einer Regierungsgruppe der Zutritt in das Gebiet, durch das Unternehmen Yaguarete Pora verweigert wurde. Eine weitere von der Regierung berufene Gruppe befindet sich am heutigen Tag in der betroffenen Gegend.  

Die Angehörigen der Ayoreo-Totobiegosode Stammesgemeinschaft sind die einzigen noch nicht kontaktierten Indigenen in Südamerika außerhalb des Amazonasbeckens.  Das brasilianische Unternehmen Yaguarete Pora will das von den Ayoreo-Totobiegosode genutzte Land als Weidefläche für Rinder verwenden.