Buschleute kehren trotz Polizeipräsenz heim

Eine Gruppe von vierzig Buschleuten hat es zurück nach Hause ins Zentral Kalahari Wildschutzreservat geschafft. Die Gruppe kehrte heim, trotz verstärkter Anwesenheit durch die Polizei und Versuchen, sie zum Verbleiben in den Umsiedlungslagern zu überreden.

Allen Buschleuten des Konvois wurde der Zutritt zum Reservat von Wildhütern erlaubt, obwohl einige nur eine zeitlich begrenzte Erlaubnis erhielten.

Polizisten in Zivil führten die Buschleute ins Reservat, haben es aber mittlerweile wieder verlassen.

Die Polizei versuchte die Buschleute davon zu überzeugen, das New Xade Umsiedlungslager nicht zu verlassen und erzählte ihnen, Präsident Mogae wolle zuerst mit ihnen reden. Die Buschleute hingegen bestanden darauf, sofort in die Heimat zurückzukehren.

Survivals Direktor Stephen Corry sagte heute, "Wir hoffen, dass die Behörden nicht versuchen werden, den heimkehrenden Buschleuten das Leben schwer zu machen und dass sie verstehen, dass es in ihrem wie auch im Interesse der Buschleute ist, dass der Rückkehrprozess so ruhig und problemlos wie möglich vonstatten geht. Die Buschleute sind aufgeregt und danken all jenen, die sie in Botswana und dem Rest der Welt unterstützt haben."

Fotos werden in Kürze erhältlich sein. Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte Miriam Ross unter (+44) (0)20 7687 8734 oder per Email an [email protected]