Welle von Schikanen am Jahrestag der Vertreibungen

Die Regierung Botswanas begeht den zweiten Jahrestag der Vertreibung der Gana- und Gwi-„Buschmänner" von ihrem Land mit einer neuen Welle von Schikanen.

Am Wochenende verhafteten Wildhüter sieben Buschmänner und beschuldigten sie, in der Nähe des trostlosen Umsiedlungslagers, in dem sie derzeit leben, gejagt zu haben. Mehreren Buschmännern wurde mit vorgehaltener Waffe befohlen zu gestehen, dass sie gejagt hätten. Die Wildschutzbeamten bedrängten einige Buschmänner mit Alkohol und Cannabis um von ihnen Informationen über andere, die gejagt hatten, zu erhalten.

Die Spannung, die aus dieser Schikane erwuchs, gipfelte in einer Reihe von Angriffen mit Steinwürfen auf die Wildschutzbeamten, die heute gesichtet wurden, wie sie zahlenmäßig verstärkt ins Lager zurückkehrten. Die Buschmänner, gegen die Anklage erhoben wurde, müssen mit einer Gefängnisstrafe von bis zu zwei Jahren rechnen.

Abgesehen von der geringen Menge Nahrung, die die Buschmänner in der kargen Umgebung der Camps erjagen können, sind sie fast vollständig auf die Nahrungszuteilung durch die Regierung angewiesen.

Ein Sprecher der Buschmänner sagte heute: „Die Wildschutzbeamten durchsuchen unsere Häuser und bedrohen uns mit vorgehaltener Waffe. Bitte sagt der Welt, was hier geschieht."

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